Auswahl und Wirtschaftlichkeit

Welche Wickelmaschine passt zu Ihrem Betrieb?

Halbautomatisch oder vollautomatisch: Palettenaufkommen, Packgut und Materialfluss bestimmen, welche Ausführung sich sinnvoll in Ihren Arbeitsalltag einfügt.

Nutzen und Auswahl im Überblick

Arbeitsaufwand, Folieneinsatz und die gewünschte Einbindung in den Betrieb gehören gemeinsam zur Entscheidung für eine Wickelmaschine.

Mitarbeiter entlasten

Die Maschine übernimmt das Umwickeln der Palette. Das körperlich beanspruchende Wickeln von Hand entfällt; die verbleibenden Bedienaufgaben richten sich nach dem Automatisierungsgrad.

Wiederholbar wickeln

Gespeicherte Programme ermöglichen abgestimmte Abläufe. Folienüberlappung, Wicklungsanzahl und Anlegespannung werden passend zum Packgut eingestellt.

Folie gezielt einsetzen

Geregelte Vordehnung kann den Folienverbrauch reduzieren. Die erreichbare Einsparung hängt von Folie, Packgut und den erforderlichen Wickeleinstellungen ab.

Halbautomatischer HEUER Touch 30 Stretchwickler mit geregelter Vordehnung
Beispiel eines halbautomatischen Stretchwicklers: HEUER Touch 30.

Halbautomatisch: den Wickelablauf übernehmen

Der Bediener stellt die Palette bereit und startet das Programm. Die Maschine führt den eingestellten Wickelablauf aus. Das Anlegen und Trennen der Folie sowie weitere Arbeitsschritte erfolgen je nach Ausstattung durch den Bediener oder die Maschine.

Diese Lösung eignet sich für Betriebe, die das manuelle Wickeln ersetzen und die Maschine flexibel in ihre vorhandenen Abläufe einbinden möchten.

Die gesamte Aufgabe betrachten

Neben dem Palettenaufkommen zählen Form, Gewicht und Stabilität des Packguts, die Beschickung und die verfügbare Stellfläche. Anschaffung, Wartung, Arbeitsaufwand und Folienkosten gehören gemeinsam in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Eine feste Palettenzahl allein entscheidet deshalb nicht über die passende Maschine. Probewicklungen helfen dabei, Folie, Wickelsystem und Einstellungen aufeinander abzustimmen.

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Vollautomatische HEUER Wickelanlage mit Transportwagen und Rollenbahnen
Vollautomatische Wickelanlage mit Fördertechnik.

Vollautomatisch: den Materialfluss einbinden

Bei hohem Palettenaufkommen oder wenn Mitarbeiter während des Wickelvorgangs nicht an die Maschine gebunden sein sollen, kann eine vollautomatische Wickelanlage sinnvoll sein. Die Palettenzuführung und -abführung erfolgt über Rollen- oder Kettenbahnen.

  1. Palette absetzenDer Staplerfahrer setzt die Palette an der Aufgabestation auf die Förderbahn.
  2. Automatisch wickelnDie Palette wird zur Wickelstation gefördert, automatisch gewickelt und anschließend zur Abnahmestation weitertransportiert.
  3. Palette abnehmenDie fertig gewickelte Palette steht zur Abholung bereit. Während des automatischen Ablaufs kann sich der Staplerfahrer anderen Aufgaben widmen.
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